Historie
Einzigartiges erschaffen seit 1946.
Von Anfang an
Die Erfolgsgeschichte von UNMÜSSIG begann 1946 und ist bis heute geprägt von unternehmerischem Mut und einem klaren Anspruch: Werte schaffen, die Bestand haben. Vom Wiederaufbau nach dem Krieg bis hin zu modernen Großprojekten zeigt die Historie, wie unser Familienunternehmen zu einem der führenden Akteure der Immobilienbranche wurde.
In unserer Geschichte geht es immer um Zukunft.
Die UNMÜSSIG Unternehmensgeschichte und ihre Meilensteine seit 1946.
Familienunternehmen seit 1946
Die Geschichte von Adolf und Hans-Peter Unmüßig
1946 gründete Adolf Unmüßig das Unternehmen, das den Wiederaufbau Freiburgs mit prägenden Bauprojekten vorantrieb. Mit innovativen Lösungen und handwerklicher Präzision setzte er Maßstäbe im Hoch-, Tief- und Brückenbau. 1976 trat sein Sohn Hans-Peter Unmüßig in die Geschäftsführung ein und brachte eine neue Perspektive in das Unternehmen ein: Mit seinem Fokus auf Projektentwicklungen bewies er Pioniergeist und trieb das Wachstum nachhaltig voran. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wie das Unternehmen zu dem wurde, was es heute ist – dokumentiert in historischen Bilddokumenten.
Zeitreise
Wir schreiben die Geschichte fort.
Seit 1946 steht unser Familienunternehmen für kontinuierliches Wachstum und unternehmerische Weitsicht. Aus ersten Bauvorhaben entstand ein etabliertes Unternehmen mit regionaler Stärke und langfristiger Perspektive. Begleiten Sie uns auf eine kleine Zeitreise.
1911-1949
Der Gründer Adolf Unmüßig
Adolf Unmüßig wuchs auf einem Bauernhof in Holzhausen bei Freiburg auf. Bodenständig, zielstrebig und voller Tatendrang begann er mit 15 Jahren seine Lehre als Maurer bei der Baufirma Hopp & Hofmann. Doch er wollte mehr und schloss im Jahr 1937 sein Bauingenieurstudium in Karlsruhe ab. In den 1940er-Jahren gründete er mit Maria Heidiri eine Familie. Vier Kinder, klare Werte, Unternehmergeist – das Fundament für eine Zukunft, die er selbst gestalten wollte.
1946-1950
Wiederaufbau mit Weitblick
1945 lag Freiburg in Trümmern – Wohnraum, Infrastruktur und Perspektiven fehlten. Entschlossen setzte Adolf Unmüßig auf effizientes Bauen, um den Wiederaufbau voranzutreiben. Neben tausenden Wohnungen für die Menschen in Freiburg half er bei der Wiedererrichtung der Universität und gewann den Großauftrag für die Frauenklinik. Sein Erfolgsrezept: intelligente Planung und ein Gespür für funktionale Bauabläufe.
Die 1960er-Jahre
Wachstum im Zeichen der Nachkriegsmoderne
In der Zeit des einsetzenden Wirtschaftsaufschwungs festigte die Kombination aus richtungsweisender Qualitätsarbeit und der starken Persönlichkeit des Firmengründers den guten Namen von UNMÜSSIG. Bedeutende Bauprojekte prägten bald das neue Gesicht von Freiburg und der näheren Umgebung. Hierzu gehören der Aufbau neuer Stadtviertel wie Freiburg Weingarten oder Landwasser, in denen zahlreiche neue Wohnungen für die Freiburger entstanden.
Die 1970er-Jahre
Hoch-, Tief- und Brückenbau auf Erfolgskurs
Adolf Unmüßig trieb den Aufbau seines Unternehmens weiter voran. In diesen Jahrzehnten wurde die Firma zu einem der wesentlichsten Akteure am Markt. UNMÜSSIG errichtete stadtbildprägende Gewerbe- und Sonderbauten wie die Volksbank Freiburg, die Ganter Brauerei, C&A und die Schlossberggarage. Gleichzeitig setzte das Unternehmen mit zahlreichen Brücken- und Tunnelbauten Maßstäbe und vernetzte damit ganze Städte.
1976
Von der Uni in den Chefsessel
Nach seinem Studium trat Diplom-Kaufmann Hans-Peter Unmüßig in das Unternehmen ein. Die Übernahme der Geschäftsführung markierte keine Zäsur, sondern einen dynamischen Übergang in die nächste Generation. Mit unternehmerischem Gespür führte er die Tradition fort und richtete das Unternehmen strategisch auf die Zukunft aus. Schritt für Schritt wurde das Geschäftsmodell über den klassischen Bau hinaus erweitert – mit Blick auf zukünftige Wachstumschancen.
1981
UNMÜSSIG baut jetzt auch schlüsselfertig
In den 1980er-Jahren beginnt der junge Hans-Peter Unmüßig mit der schlüsselfertigen Erstellung von Wohn-, Gewerbe- und Industrieimmobilien. Neben dem etablierten Hoch-, Tief- und Brückenbau entsteht damit ein neuer Geschäftsbereich, der die Leistungstiefe des Unternehmens erheblich erweitert. Von der Planungsskizze bis zur Schlüsselübergabe bietet das zeitweise auf bis zu 1.000 Mitarbeiter angewachsene Bauunternehmen nun alle Leistungen aus einer Hand.
1982
So kannten ihn die Freiburger
Adolf Unmüßig verstand es, komplexe bautechnische Probleme zu lösen, aber er stand auch auf der Baustelle und packte mit an. Er war ein Macher mit Herz und Verstand, der auf jedem Parkett tanzen konnte. Zu seinen Erfolgsfaktoren zählten Vertrauen, Kompetenz und die Pflege guter Freundschaften. „Mit dem Hut in der Hand kommt man gut durchs Land“, so Adolf Unmüßig. 1982 nahmen die Familie und die Freiburger Abschied von ihm. Er wurde 71 Jahre alt.
Die 1980er-Jahre
UNMÜSSIG wird zum Bauträger
Die schwierigen Zeiten der Baubranche erforderten ein Umdenken. Hans-Peter Unmüßig erkannte dies und erschloss einen neuen Geschäftsbereich: den Bauträger. In Benzhausen bei Freiburg erwarb er ein Grundstück und entwickelte sechs Reihenhäuser. Die Bauleistung vergab er extern. Das Modell bewährte sich und ebnete den Weg für zahlreiche Großprojekte. Ein Meilenstein war das Seepark-Areal in Freiburg, das zur Landesgartenschau 1986 mit 51.000 m² Wohnfläche entstand.
1986
Erfolg braucht starke Weggefährten – Thomas Halter
Hinter jedem Erfolg stehen Menschen, die mit Leidenschaft und Weitblick den Weg mitgestalten. Thomas Halter ist einer von ihnen. Dreißig Jahre war er eine feste Größe bei UNMÜSSIG – als Projektentwickler, Vertragsrechtsexperte und Berater. Was mit einem Handschlag begann, wurde zu einer echten Erfolgsstory. Mit Loyalität und unternehmerischem Gespür prägte er das Unternehmen als feste Größe und „Fels in der Brandung“ über Jahrzehnte mit.
1987
Die Geburtsstunde der Projektentwicklung
Ende der 1980er-Jahre entwickelte UNMÜSSIG das 7.500 m² gewerblich genutzte Stadtteilzentrum Zähringen. Das Projekt markiert die Geburtsstunde der Projektentwicklung: Auf eine umfassende Grundstücksarrondierung folgten ein Architekturwettbewerb und ein B-Plan-Verfahren. Zudem vollzog das Unternehmen erstmalig einen Globalverkauf an einen institutionellen Investor (Victoria Versicherung) in einer Struktur, die man heute als Forward Funding bezeichnen würde.
1988
Vom Lehrling zum Geschäftsführer
Eine wahre Bilderbuchkarriere – seit über 35 Jahren prägt Dennis Bihler das Unternehmen UNMÜSSIG mit. Seine Laufbahn im Unternehmen startete er als junger Kaufmannslehrling und entwickelte sich über die Jahre bis zum Geschäftsführer für Finanzen. Seine Kompetenz und Überzeugungskraft gegenüber Banken und Investoren sind ein maßgeblicher Erfolgsfaktor für UNMÜSSIG. Die vertrauensvolle und loyale Zusammenarbeit war und ist von unschätzbarem Wert.
Die 1990er-Jahre
Dekade des Wandels
Die 1990er-Jahre brachten für UNMÜSSIG große Erfolge und neue Herausforderungen mit sich. Während in Freiburg und Karlsruhe wegweisende Projekte entstanden, darunter das über fast eine Dekade entwickelte Löwenbräu-Areal, veränderte sich der Markt spürbar. Durch die Politik initiiert floss Kapital verstärkt nach Ostdeutschland, der granulare Generalunternehmermarkt konsolidierte sich. UNMÜSSIG reagierte vorausschauend und richtete den Fokus auf die Projektentwicklung.
Die 2000er-Jahre
UNMÜSSIG der Projektentwickler
Immer komplexere, innerstädtische Großprojekte rücken in den Fokus. UNMÜSSIG konzipiert, schafft Baurecht, vermietet und realisiert Immobilien in nahezu allen Anlageklassen. Institutionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen und Fonds setzen auf die Expertise des Unternehmens. In dieser Dekade entstehen wegweisende Projekte wie der Wentzinger Hof, der Solar Campus und das Atrium am Augustinerplatz – die Meilensteine einer neuen Ära.
2011
Das Quartier Unterlinden – gemeinsamer Meilenstein
UNMÜSSIG geht in der Stadtentwicklung den nächsten Schritt und verwandelt das historische BaKoLa-Gelände in ein modernes innerstädtisches Ensemble – ein Paradebeispiel für erfolgreiche Stadtentwicklung und urbane Transformation. Das Quartier Unterlinden umfasst heute insgesamt rund 22.000 m² Büro-, Einzelhandels- und Gastronomiefläche und ist für UNMÜSSIG sowie die Sparkasse Freiburg ein Meilenstein, die Investor und Büronutzer des Quartiers ist.
Ab 2015
Westarkaden® Urbane Zentren für Freiburg und Heidelberg
Eine echte Marke: Mit den Westarkaden® entwickelt UNMÜSSIG in Freiburg und Heidelberg moderne Stadtteilzentren, die Wohnen, Arbeiten und Einkaufen vereinen. Die Quartiersentwicklungen, die auch als „Städtle in der Stadt“ bekannt werden, umfassen jeweils über 300 Wohnungen sowie großflächige Einzelhandels- und Gastronomiefläche. Die in sich diversifizierten Großprojekte werden zur beliebten Anlageklasse für institutionelle Investoren.
Seit 2020
Die dritte Generation
Im Jahr 2020 trat Maximilian Unmüßig dem Unternehmen als Geschäftsführer bei. Zuvor arbeitete er in führender Position bei international renommierten Private Equity Funds. Er steht für die Professionalisierung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe. Im Jahr 2025 gründete Maximilian die UMX Investment Partners als eigenständige Brand mit dem Ziel, die Investmentstrategie der UNMÜSSIG Gruppe zu diversifizieren und weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen die Erschließung neuer Geschäftsfelder und Immobilienmärkte.